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Steinkistengrab
 
Das gewiss älteste Zeugnis einer vorgeschichtlichen Besiedelung im Raum Etteln findet man auf der Hochfläche des Lechtenbergs; ca. 1,2 km westnordwestlich des Ortes. Dort liegt das bekannte Steinkistengrab von Etteln.

Große Steinplatten und Blöcke des hier anstehenden Plänerkalkes bilden eine heute zum größten Teil mit Erde und Steinschutt gefüllte Grabkammer von 22 m Länge und etwa 2,5 m Breite.

Die Wandsteine standen ursprünglich senkrecht, haben sich aber unter dem Druck der umgebenen Erdmassen nach innen geneigt. Innerhalb und außerhalb der Grabkammer liegen noch einige z.T. zerbrochene Platten, mit die Gruft früher abgedeckt war. Um 1856 soll von einem Paderborner Herren in der Steinkiste gegraben worden sein. Dabei wurden menschliche Gebeine, ein Unterkiefer vom Schwein und "Zähne von Hirschen und Wölfen usw." gefunden. Bei der amtlichen Sondierung von 1969 kamen auch neben der Kammer einige Knochenreste zutage. Ferner konnte in 1 m Tiefe, aus einer Kalkschuttschicht etwas Holzkohle geborgen werden. Eine Radiokarbonanalyse ergab für die Probe ein Alter von 1920 +/- 100 vor Christus.

 

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