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25.09.10 - Die Heilige Walburga
 
Viele fragen sich wer oder was war die Heilige Walburga. Die Heilige Walburga ist die Schutzpatronin unserer Pfarrgemeinde in Alfen.

Die Heilige Walburga ist um das Jahr 710 in England in der Grafschaft Devon geboren. Sie soll eine Tochter des Königs Richard von Wessex sein, was aber nicht eindeutig belegt ist. Im Alter von 10 oder 11 Jahren ist sie als Waisenkind in das Kloster von Wimborne in Dorset aufgenommen worden. Eine Heirat war nicht vorgesehen und so verbrachte sie 26 Jahre ihres Lebens in dem Kloster und wurde auf die Aufgabe einer Missionsleiterin vorbereitet. Walburga hatte zwei Brüder, Wunibald und Willibald von Eichstätt. Beide ließen sich, nach einem päpstlichen Auftrag, im süddeutschen Raum nieder um hier zu missionieren. Wunibald in Heidenheim (Mittelfranken) und Willibald in Eichstätt als Gründer des dortigen Bistums, dem er mehr als 45 Jahre lang bis zu seinem Tod 781 als Bischof vorstand. Ihr Bruder Wunibald konnte Sie für seine Missionsarbeit gewinnen, und so überquerte Walburga den Ärmelkanal auf das Festland. Der Legende nach soll Walburga die ganze Zeit im Gebet kniend an Deck verbracht haben, bis das Schiff  heil in den Hafen von Antwerpen einlief.

Ihre neue Heimat wurde Tauberbischofsheim. Sie wurde in einem Kloster Nonne. Walburga übernahm um 761 das Männerkloster Heidenheim das ihr verstorbener Bruder 10 Jahre lang geleitet hatte. Später kam ein Frauenkloster hinzu. Zwei Wunder soll Walburga bewirkt haben:

  •  Mit Hilfe von drei Ähren soll sie ein Kind vor dem Verhungern gerettet haben
  •  Einen tollwütigen Hund soll sie beruhigt haben

Krankenheilungen hat sie auch vollzogen, so soll sie einer Wöchnerin vom Kindbettfieber befreit haben.

Walburga gilt heute als Schutzheilige gegen Krankheiten und Seuchen, Tollwut, Hungersnot und Missernte sowie als Patronin der Kranken und der Wöchnerinnen, aber auch der Bauern.

Die Heiligsprechung Walburgas durch Papst Hadrian II. erfolgte am 1. Mai(vermutlich im Jahre 870) anlässlich der Umbettung ihrer Gebeine, veranlasst durch Bischof Otgar von Eichstätt. Ihr Grab befand sich zunächst in der Heilig-Kreuz-Kirche, heute im Benediktinerinnen-Kloster St. Walburg in Eichstätt.

 

 
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Die Heilige Walburga
 

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St. Walburga Alfen
Walburgisstraße 5
33178 Borchen

Telefon 0 52 51 / 39 15 55
Telefax 0 52 51 / 3 80 34
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Dienstag: 10.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 14.30 - 16.00 Uhr
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in Kirchborchen,
Telefon 0 52 51 / 38 87 10